Eines der berühmtesten und meist bewundertsten Werke der Malerei sind die Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo. Michelangelo ( 1475 – 1564 ) war Maler, Architekt, Dichter, Bildhauer und der bedeutendste Vertreter der italienischen Renaissance. Er malte die Fresken der Sixtinischen Kapelle zwischen 1508 und 1512. Abgebildet sind Szenen aus der Genesis. Weltberühmt ist vor allem die Darstellung der Erschaffung Adams.
Die Malerei ist eine klassische Gattung der Bildenden Kunst. Ihre ältesten Zeugnisse gehen bis zur letzten Eiszeit zurück. Es handelt sich hierbei um Höhlenmalereien, die Tiermotive darstellen.
Seit dieser Zeit hat sich ( wie das Beispiel der Fresken Michelangelos zeigt ) im Bereich der Malerei viel getan. Die alten Ägypter, Griechen und Römer entwickelten die Malerei weiter. Im Mittelalter wurde sie als Handwerk angesehen, dessen Aufgabe vor allem die Darstellung religiöser Szenen war. Wichtige Errungenschaften wurden in der Renaissance gemacht: Die Technik der Ölmalerei wurde verfeinert und die Zentralperspektive entwickelt. Die Malerei machte sich Kenntnisse der Anatomie zu Nutze, um möglichst naturnahe Abbildungen von Mensch und Umwelt zu schaffen.
Die Moderne Malerei brach schließlich – maßgeblich durch die Entwicklung der Fotografie beeinflusst - mit dieser naturalistischen Darstellung der Wirklichkeit und stellte die individuelle Interpretation der Umwelt durch den Künstler in den Vordergrund.
Wichtige Maler sind ( um nur einige Namen zu nennen ) Caravaggio, Rembrandt, Vincent Van Gogh, Pablo Picasso, Salvador Dalí und Frida Kahlo.