Die Geschichte der Kunst ist interessant und schillernd – wie das Leben selbst. An allen Orten der Welt haben sich Menschen zu allen Zeiten künstlerisch ausgedrückt – sei es, dass sie Werke schufen, die der reinen Betrachtung dienten, oder alltägliche Gebrauchsgegenstände künstlerisch gestalteten. Die Kunst ist unteilbar mit der menschlichen Existenz verbunden.
Von der frühesten Höhlenmalerei, über die klassische Antike, bis zur mittelalterlichen Kunst und später zur Moderne. Von der Kunst der Maya, über die Kunst der nordamerikanischen Indianer, zur traditionellen asiatischen oder afrikanischen bis hin zur europäischen Kunst. Das Feld der Geschichte der Kunst ist weit und unübersichtlich – doch gerade das macht ihre Faszination aus. Eben jene Vielfalt macht es so interessant und erkenntnisreich, sich mit der Geschichte der Kunst zu beschäftigen.
Ebenso wie die Menschheitsgeschichte ist die Geschichte der Kunst von ständigem Wandel geprägt. Das bezieht sich z.B. auf das Kunstverständnis: Während die antike Kunst nach festgelegten Regeln erschaffen und beurteilt wurde, proklamierte Joseph Beuys im 20. Jahrhundert „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Ebenso bezieht es sich auf verwendete Materialien: Während frühe Kunstwerke beispielsweise aus Ton oder Holz bestanden, arbeiten Künstler heute unter anderem mit Plastik, Abfall oder machen sich das Medium Film zu Nutze.
So lässt die Beschäftigung mit der Geschichte der Kunst ein Fazit zu: Die Lebensrealitäten der Menschen wandeln sich und mit ihnen die Kunst. Was kann spannender sein, als diesen Wandel zu beobachten?